Temperatur einer Fußbodenheizung berechnen
Rechner für die Temperatur der Oberfläche des beheizten Fußbodens und der Luft bei einer Fußbodenheizung. Die Luft über der Fußbodenheizung wird je nach deren Temperatur auf einen bestimmten Wert erwärmt. Diese Erwärmung kann hier ausgerechnet werden. Der Temperaturunterschied zwischen Boden und Luft hängt nur vom Grundwert ab, dieser gibt an, wie stark die Fußbodenheizung ist. Den genauen Wert erfährt man vom Installateur oder Hersteller der Heizung. Hier sind Werte von 100 bis 150 Watt pro Quadratmeter (W/m²) üblich. Um eine der beiden Temperaturen auszurechnen, bitte die andere Temperatur in Grad Celsius angeben. Für den Grundwert siehe Leistung eines Heizkörpers.
Formel: Raumlufttemperatur = Fußbodentemperatur - (Grundwert/8,92)1/1,1
Bei einem Grundwert von 100 Watt pro Quadratmeter beträgt der Unterschied von Fußbodentemperatur und Raumlufttemperatur 9°C. Will man beispielsweise eine Raumlufttemperatur von 19 Grad haben, dann benötigt man eine Fußbodentemperatur von 28 Grad.
Für Neubauten ist eine Fußbodenheizung oft eine sehr gute Lösung um das Haus zu beheizen. Sie erzeugt eine angenehme Wärme von unten und verhindert so kalte Füße. Die Wärme ist gleichmäßig im Raum verteilt. Dadurch wird auch weniger Staub aufgewirbelt, da die Luftzirkulation geringer ist. Fußbodenheizungen sind sehr effizient und haben daher einen relativ geringen Energieverbrauch. Sie lassen sich ideal mit einer Wärmepumpe kombinieren. Fußbodenheizungen sind platzsparend und haben keine sichtbaren Heizkörper. Ein Nachteil ist, dass der Einbau zumeist teurer ist als bei anderen Heizsystemen. Eventuelle Reparaturen können aufwändig sein, weswegen man auf eine hohe Qualität der Anlage achten sollte. Die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung kann sehr kompliziert und damit teuer sein, da die Böden aufgerissen werden müssen.
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