Heizöl: Leistung und Energie aus dem Heizwert berechnen
Rechner für Leistung und Energie einer mit Heizöl betriebenen Heizung. Heizöl hat einen Heizwert von knapp 10 Kilowattstunden je Liter und eine Dichte von etwa 0,82 bis 0,86 Kilogramm je Liter. Die exakten Werte Ihres Heizöls sollte Ihnen der Händler nennen können. Die Menge können Sie in Litern oder Kilogramm angeben, wobei Liter die üblichere Form ist. Aus Heizwert und Menge kann die Energie berechnet werden, welche aus der betreffenden Menge idealerweise herausgeholt wird. Wenn Sie eine Zeit in Tagen (d), Stunden (h) und/oder Minuten (m) angeben, in welcher die angegebene Menge verheizt wird, dann wird auch die durchschnittliche Leistung der Heizung in Kilowatt berechnet. Die Dichte spielt nur eine Rolle, wenn man die Menge des Heizöls in Kilogramm angibt.
Beispiel: 2000 Liter Heizöl haben eine Energie von 19600 Kilowattstunden. Verbraucht man diese in einem Jahr (365 Tage), dann hat man eine durchschnittliche Heizleistung von 2237 Watt.
Heizöl war seit den 1950er Jahren eine häufige Art, Wohnungen zu heizen, insbesondere in Orten, welche nicht an das Gasnetz angeschlossen sind. Dabei ist Heizöl nach Kohle eine der schädlichsten Wärmequellen für Umwelt, Klima und Gesundheit. Der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) ist mit 2,7 Kilogramm pro Liter oder 266 Gramm je Kilowattstunde sehr hoch. Heizöldämpfe enthalten zahlreiche Schadstoffe, wie beispielsweise die krebserregenden polyzklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Ausgelaufenes Heizöl ist stark giftig für viele Wasserlebewesen. Bei der Verbrennung werden unter anderem Stickoxide und Feinstaub erzeugt.
Reine Ölheizungen dürfen in Deutschland seit dem Jahr 2024 nicht mehr neu eingebaut werden, vorhandene können weiter betrieben werden. Je älter diese sind, desto weniger lohnt sich tendenziell deren Wartung und Reparatur und desto lohnender wird die Anschaffung einer sauberen Heizquelle, wie eine Wärmepumpe. Dies auch im Hinblick darauf, dass die Preise fossiler Energieträger in Zukunft voraussichtlich wesentlich stärker steigen werden als die normale durchschnittliche Preissteigerung ist.
Zuletzt aktualisiert am 19.03.2025. Autor: Jürgen Kummer
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