Kettenbruch berechnen
Rechner für endliche Kettenbrüche bis zu einer bestimmten Rechentiefe. Ein Kettenbruch ist ein fortgesetzter Bruch der Form
Die Berechnung wird von hinten ausgeführt, also
kn = an + bn
kn-1 = an-1 + bn-1 / kn
kn-2 = an-2 + bn-2 / kn-1
...
k1 = a1 + b1 / k2
Beispiele:
- 1+1/(1+1/(1+1/(...))), also a=1, b=1, ist die Kettenbruchentwicklung des goldenen Schnitts.
- mit a=6 und b=pow(2*i-1#2) nähert man sich dem Wert von π+3. Mit 100 Rechenschritten ist das Ergebnis 6.1415923985336, der auf 13 Nachkommastellen genaue Wert dagegen beträgt 6.1415926535898. Diesen erreicht man erst nach etwa 20000 Rechenschritten.
Ein Kettenbruch ist theoretisch ein sich in die Unendlichkeit wiederholender Bruch. Praktisch kann hier natürlich nicht unendlich oft gerechnet werden, sondern nur bis zu einer bestimmten Rechentiefe. Je tiefer man rechnet, desto mehr sollte sich das berechnete Ergebnis dem wahren Wert des Kettenbruchs anpassen.
Mit Kettenbrüchen lassen sich reelle Zahlen erzeugen, also solche mit unendlich vielen und unregelmäßigen Nachkommastellen. Dies geht auch schon mit der Wurzelrechnung, so lässt sich der oben erwähnte goldene Schnitt auch als (1+√5)/2 schreiben. Es gibt aber auch reelle Zahlen, welche sich nicht durch Wurzeln abbilden lassen, also keine Lösung von Polynomen sind. Diese Zahlen heißen nicht-algebraisch oder transzendent. Ein Beispiel dafür ist die Kreiszahl pi. Auch solche Zahlen lassen sich mit einer Kettenbruchentwicklung abbilden, für pi ist eine solche oben angegeben. Auch die Eulersche Zahl e, eine weitere transzendente Zahl, lässt sich durch einen Kettenbruch erzeugen, dies ist jedoch komplizierter und mit obigem Rechner nicht machbar.