Über zweidimensionale geometrische Objekte mit geraden Kanten: Polygone
Polygon bedeutet Vieleck oder Vielseiter. Dies sind zweidimensionale geschlossene Formen, welche aus geraden, zusammenhängenden Strecken bestehen. Diese Strecken werden als Kanten bezeichnet. Zwischen zwei anliegenden Kanten ist eine Ecke mit einem Winkel. Polygone werden oft nach der Anzahl ihrer Ecken benannt, wie etwa das Dreieck. Mitunter gibt es auch noch weitere namensgebende Eigenschaften, wie bei dem rechtwinkligen Dreieck. Polygone sind konvex, wenn alle Ecken nach außen zeigen. Konkave Ecken zeigen nach innen. Nicht-konvexe Polygone, also solche mit konkaven Ecken werden manchmal umgangssprachlich als konkave Polygone bezeichnet, so mitunter auch hier.
Es gibt einfache regelmäßige Polygone, diese haben ihre eigene Kategorie. Alle anderen Polygone auf diesen Seiten sind unter dieser Kategorie zusammengefasst und sind zum größten Teil weniger regelmäßig, können aber auch eine eingeschränkte Regelmäßigkeit haben. Auch regelmäßige, nicht-konvexe Polygone, wie das Pentagramm und das Hexagramm finden sich in dieser Rubrik. Diese beiden sind regelmäßige Sternpolygone. Ein nicht-kovexes Polygon welches kein Stern ist ist beispielsweise die L-Form. Dieser Name ist kein gängiger geometrischer Name, denn für viele Formen gibt es einen solchen schlicht nicht. Daher wurde für derartige Formen möglichst verständliche, beschreibende Namen gewählt.
Die Reihenfolge der Polygone ist tendenziell nach ansteigenden Ecken und Grad der Kompliziertheit, woraus sich allerdings keine zwingende Reihenfolge ergibt, anders als bei den einfachen regelmäßigen Polygonen. Das letzte Polygon in der Liste mit dem unscheinbaren Namen einfaches Polygon ist das Allgemeine, mit dem sich die meisten anderen der hier gelisteten Polygone auch berechnen ließen, allerdings mit einem enormen Eingabeaufwand. Daher ersetzt es die anderen Rechner nicht. Einfach bedeutet bei Polygonen nicht überschlagen. Überschlagene Formen dagegen wie das Antiparallelogramm kreuzen sich selber.