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Reibung berechnen
Beispiel: der Reibungskoeffizient von Skiern auf Schnee beträgt etwa 0,1. Daher braucht man einen knapp 6 Grad steilen Hang, um ohne Kraftaufwand beim Skifahren loszufahren.
Die Reibung oder Friktion ist eine Kraft zwischen zwei sich berührenden Objekten, welche deren Bewegung relativ zueinander erschwert beziehungsweise verhindert. Es wird zwischen Haftreibung und Gleitreibung unterschieden. Bei der Haftreibung geht es um die Reibung, die verhindert, dass sich ein Objekt, welches auf einem anderen aufliegt, relativ zu diesem in Bewegung setzt. Die Gleitreibung dagegen ist jene Reibung, die entsteht, wenn bereits eine Bewegung erfolgt. Obige Rechnung bezieht sich also nur auf die Haftreibung. Die Gleitreibung ist immer geringer als die Haftreibung. Je höher der Reibungskoeffizient ist, desto schwerer setzt sich der betreffende Gegenstand in Bewegung, desto höher ist also der Winkel, ab dem die Bewegung beginnt.
Mit dem Reibungskoeffizienten lässt sich weiter rechnen, er ist eine dimensionslose Zahl. Der Reibungskoeffizient multipliziert mit der Normalkraft ergibt jene Schubkraft, welche maximal benötigt wird, um den Gegenstand in Bewegung zu setzen, wenn er sich noch im Stillstand befindet.
Zuletzt aktualisiert am 11.03.2025. Autor: Jürgen Kummer
Abgerufen am 08.06.2026 von https://rechneronline.de/physik/reibung.php