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Rechnen ohne Punkt vor Strich

Ein Taschenrechner für die Berechnung von Aufgaben ohne Punkt vor Strich. Auch das Ergebnis mit Punkt vor Strich wird zum Vergleich ausgegeben. Natürlich ist die Berechnung einfach der Reihenfolge nach, wie die Zahlen dastehen, nach geltender mathematischer Konvention falsch. Dennoch kann eine solche Berechnung manchmal ganz nützlich sein. Der Rechner versteht die Grundrechenarten Plus (+), Minus (-), Mal (*) und geteilt (/ oder :) und ganze Zahlen sowie auch Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt als Trennzeichen, aber keine Klammern.
Ein Beispiel: 1 + 1 * 2 ist 4 ohne Punkt vor Strich und 3 mit Punkt vor Strich.

Punkt vor Strich ist eine sinnvolle Vorschrift zum Rechnen, aber letzten Endes eine einigermaßen willkürliche Festlegung. Sie ergibt sich aus der Sprache, die für mathematische Beschreibungen lange vor der formelhaften Schreibweise, welche heute üblich ist, verwendet wurde. In der Alltagssprache wird das Mal oft weggelassen, so sagt man zwei Äpfel statt zwei mal ein Apfel. Analog dazu schreibt man in mathematischen Formeln oft 2x statt 2*x. Und es ist auch klar, dass man bei zwei Äpfel und drei Birnen oder 2x+3y erst 2 mal das Eine (Apfel oder x), dann drei mal das andere (Birne oder y) rechnet und dann beide Ergebnisse addiert. Dagegen gibt es Rechenmaschinen, die jedes Zeichen direkt nach der Eingabe bearbeiten und dann dementsprechend Punkt vor Strich ignorieren, wenn keine Klammern gesetzt werden. Dies nennt sich sequentielle Berechnung. Diese wird auch in manchen frühen Programmiersprachen angewendet. Einige Software-Taschenrechner, Tabellenkalkulationen und andere Rechenprogramme bieten die Möglichkeit, zwischen algebraisch (mit Punkt vor Strich) und sequentiell umzuschalten. Ist sequentiell ausgewählt ohne dass man das bemerkt ist das natürlich eine Fehlerquelle.

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