Verdünnung von Basen und Säuren
Dieser Rechner erlaubt das Berechnen des pH-Wertes von verdünnten Basen und Säuren. Bitte geben Sie drei Werte ein, der vierte wird errechnet. Jeder beliebige der vier Werte kann frei gelassen werden. Der pH-Wert der Ausgangslösung sollte zwischen 0 und 14 liegen. Als neutrale Verdünnungsflüssigkeit (pH-Wert 7) wird Wasser angenommen. Der berechnete Wert ist eine gute Abschätzung.
Beispiel: 25-prozentige Essigsäure hat einen pH-Wert von 1,85. Wenn man 100 Milliliter davon mit 200 Milliliter Wasser vermischt, erhält man eine Essigsäure mit einen pH-Wert von 2,33. Die Konzentration dieser Säure ist ein Drittel der Ausgangssäure, da man die Menge verdreifacht hat, also 8,33 Prozent.
Die Berechnung des pH-Wertes basiert auf Zehnerpotenzen. Jede Verringerung um eins steht für zehn mal so viele aktive positiv geladene Wasserstoff-Ionen in der Form von Oxoniumionen, H3O+ und damit für eine zehnmal so starke Säure. Jede Erhöhung um eins steht für 10 mal so viele aktive negativ geladene Hydroxidionen, HO− und damit für eine zehnmal so starke Base oder Lauge. Bei dem neutralen Wert von 7 halten sich H3O+ und HO− Ionen die Waage.
pH-Werte eignen sich nur für verdünnte Lösungen und können sich im Wertebereich von 0 bis 14 bewegen. Weiterführend, aber komplizierter, ist die Bewertung nach der Säurekonstanten mit dem pKS-Wert, oder dem pKB-Wert für Basen. Insbesondere für starke Säuren wie die sogenannten Supersäuren gibt es die Berechnung mit der Hammettschen Aciditätsfunktion.
Der pH-Wert wurde 1909 von dem dänischen Chemiker Søren Peter Lauritz Sørensen als Wasserstoffionenexponent eingeführt. Die Definition wurde seither weiter verfeinert. Der pH-Wert ist in die allgemeine Alltagssprache eingegangen, man findet entsprechende Angaben beispielsweise auf manchen Lebensmitteln und Kosmetika. Dabei bedeutet pH-hautneutral (pH-Wert 5,5) etwas anderes als pH-neutral (pH-Wert 7), da die menschliche Haut einen Säureschutzmantel aufweist.
|