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Windstärkentabelle - Windstärke, Windgeschwindigkeit und Bezeichnung

Die Windstärke wird gemessen in Beaufort, Bft. Umgangssprachlich sagt man z.B. Windstärke 5 für 5 Bft. Diese Skala ist bis Stufe 12 weltweit gebräuchlich. Die Erweiterung mit den Stufen 13 bis 17 wird nur in China und Taiwan genutzt, wo solche Windstärken bei Taifunen vorkommen können. Es gibt mehrere andere lokal verwendete Skalen für Stürme, wovon die wichtigste die Saffir-Simpson-Skala für Hurrikane vom National Hurricane Center der USA ist. Weitere spezielle Skalen gibt es für tropische Zyklone, welche Stärken ähnlich von Hurrikanen erreichen können.


Windstärken bei der Beaufort-Skala

Bftkm/hBezeichnungSee
00 - 1Flaute-
11 - 5leichter Zuggekräuselt
26 - 11leichte Briseschwach bewegt
312 - 19schwache Briseschwach bewegt
420 - 28mäßige Briseleicht bewegt
529 - 38frische Brisemäßig bewegt
639 - 49starker Windgrob
750 - 61steifer Windsehr grob
862 - 74stürmischer Windmäßig hoch
975 - 88Sturmhoch
1089 - 102schwerer Sturmsehr hoch
11103 - 117orkanartiger Sturmschwer
12118 - (133)Orkanaußergewöhnlich schwer
13134 - 149Taifunaußergewöhnlich schwer
14150 - 166Taifunaußergewöhnlich schwer
15167 - 183Taifunaußergewöhnlich schwer
16184 - 202Taifunaußergewöhnlich schwer
17203 - Taifunaußergewöhnlich schwer

Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

Bezeichnungkm/h
Tropisches Tief - 63
Tropischer Sturm63 - 118
Hurrikan Kategorie 1119 - 153
Hurrikan Kategorie 2154 - 177
Hurrikan Kategorie 3178 - 208
Hurrikan Kategorie 4209 - 251
Hurrikan Kategorie 5251 -

Die Angabe der Geschwindigkeiten ist in Kilometer pro Stunde. Wissenschaftlich üblich sind Meter pro Sekunde, in den USA verwendet man Meilen pro Stunde, auf hoher See Knoten. Hier kann man diese Geschwindigkeiten umrechnen.

Die höchste bisher registrierte lineare Windgeschwindigkeit wurde beim Zyklon Olivia am 10. April 1996 auf Barrow Island, Westaustralien gemessen: 408 km/h. Die Rotationsgeschwindigkeit bei einem Tornado kann noch höher sein, hier können Höchstwerte von bis zu 500 km/h erreicht werden.

Stürme sind starke Winde, die durch Unterschiede im Luftdruck und in der Temperatur entstehen. Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche ungleichmäßig. Manche Gebiete heizen sich schneller auf als andere. Warme Luft steigt nach oben, weil sie leichter ist als kalte Luft. Dadurch entsteht am Boden ein Gebiet mit niedrigem Luftdruck. Kühlere Luft strömt aus Gebieten mit höherem Luftdruck nach, um den Unterschied auszugleichen. Diese Bewegung der Luft nennen wir Wind.
Wenn der Unterschied im Luftdruck besonders groß ist, wird der Wind stärker. Über dem Meer kann warme, feuchte Luft aufsteigen und Wolken bilden. Durch die Erdrotation beginnt die Luft zu rotieren, und es entsteht ein Wirbelsturm. Je nach Region und Stärke nennt man solche Wirbelstürme Hurrikane, Taifune oder Zyklone. Sie entstehen meist über warmem Ozeanwasser und können sich zu gewaltigen Stürmen entwickeln, wenn sie genug Energie aufnehmen.
Auch Gewitter können starke Winde verursachen. Bei einem Gewitter steigt warme, feuchte Luft schnell nach oben und kühlt ab. Dabei entstehen starke Auf- und Abwinde, die zu heftigen Böen führen können. In extremen Fällen bilden sich Tornados, die durch rotierende Luftsäulen gekennzeichnet sind und enorme Zerstörungskraft haben.
Durch die Klimaerwärmung steigt der Energiegehalt der Atmosphäre, was Stürme intensiver machen kann.


Zuletzt aktualisiert am 20.01.2026.

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Diese Seite zitieren: Rechneronline (2026) - Windstärkentabelle - Windstärke, Windgeschwindigkeit und Bezeichnung.
Abgerufen am 06.10.2026 von https://rechneronline.de/barometer/windstaerkentabelle.php


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