Siedepunkt von Wasser
Berechnet den Siedepunkt von Wasser in einer bestimmten Höhe über dem Meeresspiegel bei normalen Wetterbedingungen. Je niedriger der Luftdruck ist, desto tiefer liegt der Siedepunkt, um so eher fängt das Wasser also zu kochen an. Auf Meereshöhe liegt er bei den bekannten 100°C (Grad Celsius), auf dem Mount Everest sind es nur noch etwa 70°C. Der Siedepunkt sinkt etwa um 0,003354°C (bzw. Kelvin) je Meter über dem Meeresspiegel, also etwa alle 300 Meter um ein Grad.
Geben Sie einen Wert ein, der andere wird berechnet.
| Höhe über NHN: | m |
| Siedepunkt: | °C |
Der Siedepunkt ist jene Temperatur, bei welcher das Wasser zu kochen anfängt, er ist vom umgebenden Druck abhängig. Dieser Druck, der Luftdruck, sinkt tendenziell mit der Höhe über dem Meeresspiegel. Natürlich kann sich auch auf gleicher Höhe der Druck je nach Wetter ändern, so dass der hier berechnete Siedepunkt für Normalbedingungen gilt. In Tiefdruckgebieten sinkt der Siedepunkt geringfügig, bei Hochdruckgebieten steigt er etwas.
Das Wasser, mit dem hier gerechnet wird, ist normales Trinkwasser. Wenn diesem etwas zugesetzt wurde, dann kann sich auch der Siedepunkt verändern, so liegt bei Salzwasser diese Temperatur höher. Gesättigtes Salzwasser beispielsweise hat auf Meereshöhe einen Siedepunkt von 108 Grad. Auch Zucker erhöht den Siedepunkt, sogar noch etwas mehr als Salz.
Für tiefergehend Interessierte: die hier verwendete Annahme, dass der Siedepunkt mit dem Luftdruck linear sinkt ist zwar an sich falsch, liefert aber für die Bereiche, in denen man sich auf der Erde aufhält, ziemlich gute Ergebnisse mit geringer Abweichung vom echten Wert. Eine exakte Berechnung dagegen wäre sehr aufwändig, man müsste hierbei nicht mit der Höhe, sondern mit dem aktuellen Luftdruck rechnen und mit der Siedepunktskurve, welche gegenüber der Gerade etwas durchhängt und sich durch eine Kombination von Exponentialgleichungen darstellen lässt, der Magnus-Formel.
Abgerufen am 08.06.2026 von https://rechneronline.de/barometer/siedepunkt.php